50 Euro Prämie für Bürger die zur Wahl gehen …

Heute musste ich mal wieder schmunzeln. Da fordet tatsächlich der SPD-Bundestagsabegreordnete Jörn Thießen, dass Nichtwähler bestraft werde müssten, und dass mit 50 Euro Strafe. Begründung Thießen´s: „Wir Politiker müssen im Parlament abstimmen –  das kann man auch von den Wählern bei einer Wahl verlangen“. Ich schlage vor wir rücken die Aussage mal richtig. Ich sage: Politiker müssen im Parlament abstimmen (was Ihr Job ist und wofür es ja auch Geld gibt), das kann man auch von den Wählern verlangen. Also für jeden Wähler 50 Euro, der zur Wahl geht. 🙂 Das wäre doch mal die richtige Aussage.

Und noch eins. Nur weil die SPD so gut abgeschnitten hat und sich jetzt schon sorgen um die nächsten Wahlen macht, kommen solche lächerlichen Forderungen. Vielleicht sollte man sich über Wahlversprechen (Lügen) gedanken machen. Es gab früher während meiner Wehrdienstzeit den Spruch: Man stelle sich vor, es wäre Krieg, und keiner geht hin.

Umgemünzt: „Man/Frau stelle sich vor, es wäre Wahl, und keiner geht hin“ bzw. Man/Frau stelle sich vor, es wäre Wahl, und keiner geht hin oder alle würden die „Piraten“ wählen. Ob das die Lösung für die SPD ist, mehr Wählerstimmen zu bekommen. Ich bezweifel es.

Spinnen die: Überraschungsei vor dem Aus

Gerade habe ich bei n-TV gelesen, dass die Kinderkommission des Bundestages laut eines Zeitungsberichtes über ein Verbot von Überraschungseiern nachdenkt. Die Kombination von Nahrungsmitteln und Spielzeug wäre zu gefährlich. Spinnen die? Haben die nichts besseres zu tun. Vielleicht sollten die lieber mal so Sachen wie Gameboys oder Nintendo für Kinder verbieten. Durch solche Spiele verblöden doch die Kinder. Dadurch resultierend kann es dann vielleicht vorkommen, dass jemand das Spielzeug für Essbar einstuft.

Hier ein neuer Vorschlag für unsere Politiker: Abgabe von Ü-Eiern an Personen unter 16 Jahren nicht gestattet. An der Kasse sollte dann eine Altersprüfung stattfinden.

PS: Wie gut das Esspapier nicht mehr so verbreitet ist. In meiner Jugend teilweise der Renner. Ansonsten würde dieses auch verboten werden, weil Angestellte Ihren Arbeitnehmern das Papier aus dem Kopierer. Zu dieser Thematik sage ich nur: Hut ab und 100 Punkte.

Raucherschutz: Raucherkneipe oder Nicht-Raucherkneipe

… das ist hier die Frage. Mich würde mal interessieren, wie das neue Raucherschutzgesetz in eurer Umgebung umgesetzt wird. Also hier am Niederrhein gibt es dort unterschiedliche Handhabungen.

Geldern: Als in Geldern haben sich Anfangs alle Wirte sehr aufgeregt. Bevor jedoch der Tag X kam, haben die meisten noch alle schnell einen Club gegründet. Die, die es ohne Club probiert haben, sind ebenfalls sehr schnell ein Club geworden. Wieso? Ganz einfach, weil die meisten Gäste lieber in eine Kneipe gehen, wo geraucht wird! Wie von den Wirten zu hören ist, haben selbst Stammgäste Nichtraucherkneipen den Rücken zugekehrt. Seit gut zwei Wochen sind fast alle Kneipen in Geldern Clubs. Und somit wird überall weiter geraucht.

Kevelaer: Am letzten Wochenende waren wir dann mal in Kevelaer unterwegs. Ab in die erste Kneipe. Vorher mal eben gefragt ob Club oder draußen rauchen. Die Frage hatte sich erübriegt. Die Antwort lautete. Hier ist kein Club, aber es darf trotzdem geraucht werden. Anscheinend interessierts in Kevelaer niemanden. Mal abwarten bis wie lange es dauert, bis der erste militante Nichtraucher eine Beschwerde beim Ordnungsamt abliefert.

So, wie sieht es denn in eurer Stammkneipe aus?