FC St. Pauli – Kaiserslautern: Wieder eine Rote Karte
Abgelegt unter: SportDas Zweitligaspiel in Kaiserslautern war eigentlich bis knapp zu 60 Minuten OK (abgesehen vom teilweisen schlechten Abwehrverhalten, wo man von Glück sprechen kann das es nach 45 Minuten noch 1 : 1 stand). Bevor es jedoch mit der Kritik so richtig los geht, erst einmal ein Lob an David Hoilet. Der 18-järhige im Trikot der Boys in Brown kämpfte und rackerte und belohnte sich selbst und den FC St. Pauli mit einem schönen Tor.
Kritiken:
Zuerst einmal der Schiedsrichter. Im großen und ganzen immer auf Ballhöhe, jedoch sehr kleinlich. Dies soll nicht bedeuten das die Rote Karte von Marc Gouiffe à Goufan (bereits die zweite in dieser Saison) nicht berechtigt war. Im Gegenteil. Ist durchaus vertretbar. Aber die Gelb-Rote für den Lauterner Spieler Dzaka meiner Meinung ein wenig überzogen. Aber egal. Selbst die kurze Unterzahl konnte unseren Jungs keinen Auftrieb geben. Im Gegenteil. Das 3. Gegentor fiel, da war Dzaka bestimmt noch nicht mal in der Kabine angekommen. Nämlich zwei Minuten nach seinem Platzverweis.
Zurück zum Spiel. Man muss zugestehen, das die Sperren und Verletzungen von Trojan, Morena und Ebbers zu merken waren. Probleme in der Abstimmung der Mitspieler untereinander waren klar zu erkenne. Die Abwehr war total überfordert. Positiv in der ersten Stunde war der kampfwille und das nachsetzen. Sicherlich auch die einzigste Möglichkeit den Hauch einer Chance zu wahren. Absolut unnötig mal wieder der bereits oben angesprochen Platzverweis von Marc Gouiffe à Goufan. Vertretbarer Karte für ein dummes Foul. Er stand eh im Abseits. Hinzu kommt das es bereits die zweite Karte für ihn war. Langsam sollte man sich was einfallen lassen. Härtere Sanktionen innerhalb des Teams. Für jede Rote Karte 300 Euro in die Kasse. Für jede gelbe Karte 150 Euro. Und am Ende wird alles an Viva con Agua gespendet.
Fazit: Nicht die Köpfe hängen lasssen. Besonders nicht während des Spiels. Auf wenn das 3. Kaiserslauterner Tor wie ein Schlag ins Genick kam, weiterkämpfen und nicht wie gestern resignieren. Besonders in dieser Phase nicht zu Frust-Fouls verleiten lassen und eventuell durch weitere Karten (ob gelb oder rot) die Mannschaft in den zukünftigen Spielen schwächen. Das Potenzial, der Wille ist da. Forza St. Pauli.


Kommentar hinterlassen: