War Thomas Meggle jetzt in Duisburg dabei?

Am Dienstag morgen, dem Tag vor dem Duisburg-Spiel, war folgendes in der Mopo zu lesen:

Die Spieler des FC St. Pauli haben endlich den Schuldigen für ihre Auswärtsmisere ausgemacht. Es ist einer der ihren: Thomas Meggle…

… “Die Jungs haben mir verboten, mit nach Duisburg zu fahren”, erzählte der langzeitverletzte Routinier, der bei den Pleiten in Rostock und Augsburg zugegen gewesen war, vor der Abfahrt des Teambusses. “Die denken, ich bringe ihnen nur Pech.” Wie zum Beweis für die Theorie, er ziehe das Unglück an, war Meggle Sekunden zuvor beim Aussteigen aus dem Auto in eine große Pfütze getreten.

Mich würde jetzt ja wirklich mal interessieren, war Meggle jetzt wirklich in Hamburg geblieben? Wenn ich zu spielen fahre, meist mit meiner Freundin, gebe ich Ihr immer die Schuld, wenn es mal nicht wirklich läuft. Das hört Sie gar nicht gerne. Aus diesem Grund hatte ich Ihr den Bericht aus der Mopo per E-Mail geschickt.

Wäre natürlich der Hammer, wenn was dran wäre, und St. Pauli die nächsten Spiele auch gewinnen würde. Ist natürlich jetzt auch interessant, ob Thomas Meggle die Jungs des FC St. Pauli beim nächsten Auswärtsspiel wieder begleitet oder wieder in Hamburg bleibt. Ein Test wäre es ja wert. Auf jedenfall war es gestern ein glücklicher und hart erkämpfter Sieg. Leider konnte ich das Spiel nicht Live sehen, Uni geht halt vor, jedoch habe ich es mir zur späteren Zeit als Aufzeichnung noch angeschaut.

FC St. Pauli: Wieder eine Auswärtsniederlage gegen Augsburg

Das Spiel Augsburg vs. St. Pauli ist vorbei. Und schon wieder Auswärts verloren. Schei…e! Glückwunsch an Augsburg. Damit darf Holger Fach wohl erst einmal weiter den Trainerjob ausführen. Ob das Ergebnis verdient ist, sei da Hingestellt. Das ist halt Fußball. Aber wie sagt man so schön, wenn man die Chancen nicht nutzt, wird es am Ende bestraft. Weite Teile des Spiels wurde von St. Pauli verwaltet. Augsburg drehte mit Kampf und mehr Entschlossenheit in den letzten 15 Minuten das Spiel. Ein Wort zu Mathias Hain, ausser den kleine Patzer zum 3 : 2 aus Augsburger sicht, wieder einmal stark und Rückhalt der Mannschaft.

Wann wir der Auswärtsfluch von St. Pauli endlich besiegt. Denn man kann sich nicht immer auf die Heimspiele verlassen. Wenn es so nicht geht, sollte man vielleicht mal über Voodoo oder über Psycho-Sitzungen nachdenken. Haken wir den heutigen Tag mal ab. Es bleibt nur zu Hoffen das sich diese Niederlage nicht in den Köpfen der ST. Pauli Jungs festsetzt. Kopf hoch an die Boys in Brown.

Hier auch gleich noch mal die restlichen Ergebnisse des 8. Spieltages:
1. FC Nürnberg SC Freiburg 2 : 0
VfL Osnabrück Rot-Weiss Oberhausen 2 : 1
1. FC Kaiserslautern Rot-Weiss Ahlen 4 : 1
Hansa Rostock TuS Koblenz 9 : 0
MSV Duisburg FC Ingolstadt 6 : 1
SV Wehen Wiesbaden FSV Frankfurt 3 : 1
TSV 1860 München SpVgg Greuther Fürth 3 : 1
FC Augsburg FC St. Pauli 3 : 2

FC St. Pauli – Kaiserslautern: Wieder eine Rote Karte

Das Zweitligaspiel in Kaiserslautern war eigentlich bis knapp zu 60 Minuten OK (abgesehen vom teilweisen schlechten Abwehrverhalten, wo man von Glück sprechen kann das es nach 45 Minuten noch 1 : 1 stand). Bevor es jedoch mit der Kritik so richtig los geht, erst einmal ein Lob an David Hoilet. Der 18-järhige im Trikot der Boys in Brown kämpfte und rackerte und belohnte sich selbst und den FC St. Pauli mit einem schönen Tor.

Kritiken:
Zuerst einmal der Schiedsrichter. Im großen und ganzen immer auf Ballhöhe, jedoch sehr kleinlich. Dies soll nicht bedeuten das die Rote Karte von Marc Gouiffe à Goufan (bereits die zweite in dieser Saison) nicht berechtigt war. Im Gegenteil. Ist durchaus vertretbar. Aber die Gelb-Rote für den Lauterner Spieler Dzaka meiner Meinung ein wenig überzogen. Aber egal. Selbst die kurze Unterzahl konnte unseren Jungs keinen Auftrieb geben. Im Gegenteil. Das 3. Gegentor fiel, da war Dzaka bestimmt noch nicht mal in der Kabine angekommen. Nämlich zwei Minuten nach seinem Platzverweis.

Zurück zum Spiel. Man muss zugestehen, das die Sperren und Verletzungen von Trojan, Morena und Ebbers zu merken waren. Probleme in der Abstimmung der Mitspieler untereinander waren klar zu erkenne. Die Abwehr  war total überfordert. Positiv in der ersten Stunde war der kampfwille und das nachsetzen. Sicherlich auch die einzigste Möglichkeit den Hauch einer Chance zu wahren. Absolut unnötig mal wieder der bereits oben angesprochen Platzverweis von Marc Gouiffe à Goufan. Vertretbarer Karte für ein dummes Foul. Er stand eh im Abseits. Hinzu kommt das es bereits die zweite Karte für ihn war. Langsam sollte man sich was einfallen lassen. Härtere Sanktionen innerhalb des Teams. Für jede Rote Karte 300 Euro in die Kasse. Für jede gelbe Karte 150 Euro. Und am Ende wird alles an Viva con Agua gespendet.

Fazit: Nicht die Köpfe hängen lasssen. Besonders nicht während des Spiels. Auf wenn das 3. Kaiserslauterner Tor wie ein Schlag ins Genick kam, weiterkämpfen und nicht wie gestern resignieren. Besonders in dieser Phase nicht zu Frust-Fouls verleiten lassen und eventuell durch weitere Karten (ob gelb oder rot) die Mannschaft in den zukünftigen Spielen schwächen. Das Potenzial, der Wille ist da. Forza St. Pauli.

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FC St. Pauli: Meister der Roten Karten

Zur Zeit nehmen sich die Boys in Brown vom FC St. Pauli den Titel Ihres neuen Kinofilms wohl zu wörtlich. Mit der Devise “Rausgehen – Warmmachen – Weghauen” klappt es im Moment nicht so wirklich. Denn das Weghauen wird zur Zeit auf den Gegner projeziert. Bedeutet: In den letzten drei Spielen drei rote Karten. Die Wettquote bezüglich Rote Karten dürfte bei Spielen des FC St. Pauli zur Zeit eher bescheiden stehen. Ein wenig mehr Disziplin sollte schon drin sein. Mir schein es, das die Jungs in Zweikämpfen zur Zeit ein wenig übermotiviert sind.

Wie kam es gestern dazu. 3. Minute Freistoss FC St. Pauli. Schlampig ausgeführt von Alexander Ludwig. Der Ball kam nicht einmal annähernd dort hin, wo er eigentlich sollte. Im Gegenteil, direkt vor die Beine des Gegners. Fürth leitet blitzschnell einen Konter ein. Morena ist letzter Mann, zieht, und das wars. Sehr ungeschickt. Die Schiedsrichter-Entscheidung war zu vertreten.

Hoffen wir das die Jungs von St. Pauli durch die 2 : 5 Klatsche in Fürth wachgerüttelt wurden. In Zukunft das Wegmachen auf´s Ergebnis beziehen und die “Roten Karten” weniger werden.